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Nach oben offen: Lamborghini Veneno Roadster 2015

Lediglich neun Lamborghini Veneno wurden jemals gebaut – einer  davon steht nun zum Verkauf. Für den Roadster werden 5,5 Millionen Euro aufgerufen

Mit dem Lamborghini Veneno Coupé feierten die Italiener 50 Jahre Sportwagenbau. Die kantige Flunder wurde als geschlossene Version auf dem Genfer Autosalon 2013 präsentiert und stahl beinahe dem Ferrari LaFerrari die Show. Ein 750 PS starker 6,5-l-V12 lässt keine Zweifel an der Potenz aufkommen, aus dem Stand geht es dank permanentem Allradantrieb in 2,9 Sekunden auf 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 355 km/h. Noch beeindruckender als die Längsdynamik sollen die Kurvengeschwindigkeiten des Veneno Roadster sein, denn der Extremsportler kommt mit Rennsport-Fahrwerk samt Pushrod-Radaufhängungen und waagerecht montierten Feder-/Dämpfer-Einheiten.

Dass die Aerodynamik mehr als nur Show ist, dürfte Kenner der Marke kaum überraschen. Von der gepfeilten Front über den komplett verkleideten Unterboden bis hin zum Diffusor folgt jedes Detail einer Mission: Optimaler Anpressdruck bei minimalem Luftwiderstand. Und weil jede Menge Carbon zum Einsatz kommt, freut sich auch die Waage: 1.490 kg Trockengewicht bedeuten, dass von jedem PS weniger als zwei Kilogramm bewegt werden müssen!

Als Preis wurden seinerzeit 3,3 Millionen Euro plus Steuern genannt, dennoch war der Veneno bereits vor seiner Präsentation ausverkauft. Der von Sotheby´s angebotene 2015er Veneno trägt die Fahrgestellnummer 2 von 9 gefertigten Roadstern und ist ganze 279 Meilen gelaufen. Dennoch hatte er bereits zwei Vorbesitzer – einen davon aus der Saudi-Arabischen Königsfamilie. Für 5,5 Millionen ist er zu haben. Trotz des stattlichen Sümmchens sind wir ganz sicher, dass der Veneno bald ein neues, beheiztes Garagenplätzchen bei seinem dritten Besitzer finden wird.

Text: Marion Kattler-Vetter, Fotos: Alex Penfold ©2019 Courtesy of RM Sotheby’s

Der ganz reale Luxus

Manche Leute haben eine Vita, die für drei reichen würde. Daniel Orlov zum Beispiel. Der Mann stammt aus Russland, switchte zwischen seiner Heimat, Israel und Kanada hin und her und wurde schließlich im Großraum L.A. sesshaft. Seine berufliche Laufbahn ist nicht weniger abwechslungsreich. Und obendrein fährt er diverse Luxuskarren, von denen normalerweise schon eine in der Garage genügt …

Jeder hat mal klein angefangen. Daniel zum Beispiel als Siebenjähriger. Da sammelte er verwaiste Golfbälle rund um das Green ein, säuberte sie und verkaufte sie mit kräftigem Aufschlag an die eifrigen Golfer. Mit zwölf montierte er Computer für ahnungslose Privatleute, richtete sie ein und kassierte. Mit 14 entwarf er ein Computerprogramm für Architekten und Designer, mit dem sich 3D-Visualisierungen ihrer Zeichnungen und Entwürfe kreieren ließen. Mit 18 gründete er eine Baufirma, mit der er zehn  Jahre lang Millionärsvillen und Hochpreisrestaurants baute. Und dann kam Swearl. 2015 gegründet, ist die Pionier-Firma des Workaholics mittlerweile State of the Art in Sachen Virtual, Mixed und Augmented Reality. 360°-Videos, Player Apps und VR-Movies, die den geneigten Nutzer mithilfe von 3D-Headsets und –Brillen in die virtuelle Welt da draußen entführen. Als Eigner und CEO hat Daniel Orlov in seiner Firma mittlerweile 45 Spezialisten am Start, 10 in Glendale/Los Angeles, 35 im fernen, aber virtuell ganz nahen Russland.

Wenn es um seine Crew, „seine Familie“, geht, wird Daniel geradezu philosophisch: „Wir wissen nie, was sich hinter dem nächsten Hügel verbirgt oder wie der Weg aussieht, der uns dorthin führt“, sinniert er, „aber wir alle sind hundertprozentig dabei, wenn es darum geht, es herauszufinden.“ Das stylische Loft in Kalifornien passt zum hohen Anspruch: Offenes Konzept mit mobilen Arbeitsplätzen, hohe Räume und ein Haufen Spielkram wie Tischtennis, Kicker, Playstation und natürlich VR-Games sind das Richtige, um kreative Köpfe zum Kochen zu bringen.

Wenn man Daniel Orlov so zuhört, beschleicht einen eine leise Ahnung davon, wie hart der Mann für seinen Erfolg arbeitet. „Meine Lieblings-Freizeitbeschäftigung ist es, im Büro zu sein und neue Ideen zu entwickeln“, meint der Vater von zwei Kindern und Gatte einer geduldigen Ehefrau. Ehe man aber in Mitleid versinkt: Ganz so schlimm ist es nicht, immerhin hat Mr. Swearl seit vielen Jahren ein luxuriöses Hobby, dem er ungeachtet seiner beruflichen Zwangsjacke gerne nachgeht: Autos. Schnelle Autos. Teure Autos.

Angefangen hat alles, wie so vieles im Leben des Selfmademans, in frühester Jugend. Mit sieben begann er sich intensiv mit Autos zu beschäftigen, mit 15 in Israel hatte er zwar noch keinen Führerschein, aber bereits ein Auto: Einen – zugegeben, wenig luxuriösen – Fiat Uno, den er mit damals noch bescheidenen Bordmitteln ordentlich aufrüschte: breite Schlappen, tiefer, lauter. Kaum in den USA, checkte er diverse Leasing-Fahrzeuge durch, bevorzugt BMW, Mercedes, Maserati, aber auch Ikonen wie den Pontiac GTO, Corvette Stingray und Porsche 964 Speedster. Was sein Favorit war? Das kann er wirklich nicht sagen, alle waren für ihn auf ihre Art perfekt, wobei sich ein gewisser Hang zu Leistung und Luxus bereits deutlich abzeichnete. In der Auffahrt seines schlichten Anwesens verbergen sich denn auch leckere Boliden unter Stoffhauben – die Garage ist mit einer größeren Anzahl an Motorrädern belegt.

Das Geheimnis Nr. 1 ist schnell gelüftet: Ein fetter AMG GT, der Renner aus Affalterbach, der Hightech mit Alltagstauglichkeit verbindet. Daniel schätzt sein Performance-Cabrio über alle Maßen: „Jeder Motor wird nach dem Motto `Ein Mann ein Motor´ komplett von einem Mitarbeiter von Hand zusammengesetzt“, schwärmt er von der deutschen Handwerkskunst, „und der Sound ist einfach perfekt.“ Natürlich sind im Sunshine State Verdeck und Klappenauspuff geöffnet, statt dumpfen Grollens dringt Metallicsound ans Ohr und im Schiebebetrieb jenes heisere Sprotzen, das alle AMG kennzeichnet. Um es häufiger zu hören, greift Daniel zu den Lenkradpaddeln und schaltet fleißig rauf und runter, denn so fehlzündelt es besonders intensiv. Kurven gibt es auch in Kalifornien satt, und die wenigen Bäume werfen den Schall wirkungsvoll zurück. Und doch: In erster Linie ist der AMG für Daniel sein Daily Driver, ein Traum mit Stern zwar, aber absolut alltagstauglich und geschätzt ob seiner typisch deutschen Zuverlässigkeit. Damit er sich von möglichen anderen AMGs im Luxuswagen-verwöhnten Großraum L.A. abhebt, wurde das ursprünglich weiße Auto von Daniel individualisiert: Perlmuttfolie mit gelben Streifen und ebensolchen Akzenten an Diffusor etc.: So ist er unverwechselbar.

Nicht minder Exklusives schält sich aus der zweiten Stoffhülle in der Auffahrt: ein Lambo Murciélago, denn wer im Alltag AMG fährt, will in der Freizeit schon was wirklich Geiles. Der dezentgraue Bolide ist Daniels ganzer Stolz: „Da wurde schon ein Traum wahr“, gibt er zu, „er sieht super aus, hat einen irren Sound, massig Power und ist einfach ein tolles Auto.“ Dass er wenig Platz, einen Riesenwendekreis und ein anstrengendes manuelles Getriebe hat? So what, wer´s bequem haben will, fährt AMG. „Der Lambo ist ein bisschen wie ich“, grinst Daniel, „er startet sanft, zündet dann eine Stufe nach der anderen und ist im Endlevel einfach unschlagbar.“

Gibt´s dazu noch eine Steigerung? Der Mann zögert keine Sekunde: „Einen Aventador. Das wird mein nächstes Auto.“ Getreu seiner eben geschilderten stufenweise Zündung lässt sich Daniel dafür Zeit. Er hat auch andere Luxusautos ausprobiert, aber an den Aventador kommt keiner ran. „Das ist meine Motivation, hart zu arbeiten“, begründet Daniel sein Ziel, „Träume müssen wachsen.“ Eine sympathische Einstellung. Vor allem, wenn man sich so ziemlich jeden Wunsch selbst erfüllen kann. Was meint denn die Familie zum ewig malochenden Oberhaupt? „Am Wochenende ist Familientag“, beruhigt Daniel die Zweifler, „da machen wir gemeinsam Touren, treffen uns mit anderen Supercar-Fahrern und relaxen.“ Kaum zu glauben. Immerhin sind die beiden Kids schon voll auf Autopilot. Der eine liebt Klassiker, der andere mehr die neuen Modelle. „Ich hätte nichts gegen eine  Sammlung von Classics und Neuwagen“, schmunzelt Daniel, „aber dazu muss ich erst mal Platz in der Garage schaffen.“ Man sieht: Selbst Mr. Swearl hat Probleme …

TECHNISCHE DATEN

Mercedes AMG GT

Motor: 4,0-Liter-V8-Biturbo
Leistung: 350 kW (476 PS)
Drehmoment: 630 Nm
Getriebe: Automatik

Lamborghini Murciélago LP640

Motor: 6.496 cm3  12-Zyl. Mittelmotor
Leistung: 471 kW/640 PS
Drehmoment: 660 Nm/6.000/min
Getriebe: 6-Gang Automatik

Text: Marion Kattler-Vetter / Fotos: Nico Paflitschek www.kaosvision.com

TOP OF THE LINE: Lamborghini Aventador SVJ

Lamborghini hat im neuen Supercar Aventador SVJ sein „Aerodynamica Lamborghini Attiva“-System weiterentwickelt: Der 770-PS-Überflieger soll damit am Asphalt kleben. Wir haben das auf der Rennstrecke in Estoril ausprobiert

Die Verantwortlichen sind nicht glücklich mit den Umständen. Nein, es geht nicht um ihr neuestes Produkt, den auf 900 Stück limitierten Aventador SVJ, sozusagen ein nachgewürzter SV und das neue Top-of-the-line-Modell. Das ist perfekt vorbereitet. Aber mit der Strecke zur Vorstellung des Italien-Fighters haben sie sich unwissentlich verzockt: Eigentlich ist die Formel-1-Strecke in Estoril, Portugal, ideal, um alle Vorzüge von High-Tech-Autos zu beweisen – enge und weite Kurven, eine recht lange Gerade, meistens gutes Wetter. Was sie nicht wissen konnten bei der Buchung: Die Estorilis haben die Piste zwei Wochen vor dem Launch neu geteert. Das bedeutet: weniger Grip als sonst, kein Gummi auf der Strecke. Lambos Technik-Boss Maurizio Reggiani hat dafür nur ein Wort: „Sorry.“

Die Entschuldigung nehmen wir an. Und zwängen uns trotzdem mit großer Vorfreude in einen der bereitstehenden sechs nagelneuen Supercars mit dem J am Ende. Kurzer historischer Ausflug: SV bedeutet schon immer „Superveloce“ („superschnell“), das J am Ende steht (verkürzt erklärt) für Jota, stammt aus der Rennhistorie und gilt bei Lamborghini für einen Rennwagen, der von einem Straßenauto abgeleitet worden ist. Vorne links unter dem der Scheibe befindet sich eine Plakette mit der Aufschrift „1 di 900“ – statt durchzuzählen hat jeder Besitzer also „einen von 900“. Auch gut – fast wichtiger ist das, was hinten drin ist: wunderbare zwölf Zylinder. Kein Turbo, kein Kompressor, die ganze Konstruktion ein herrliches Sauger-Paradies. Das neben 770 PS auch noch 720 Newtonmeter maximales Drehmoment produziert. In einem Lambo, der erstmals in der Geschichte der Marke ein Leistungsgewicht von weniger als zwei Kilo pro PS (1,98 kg/PS) aufweist. Also Schutzklappe über dem Starterknopf aufklappen, drücken, und schon bellt diese herrliche italienische Maschine ihr kraftvolles Lied bis nach Lissabon.

Das Scharfstellen der technischen Synapsen in dem einem Airfighter nachempfundenen Cockpit ist denkbar einfach: Mittig in der Mittelkonsole befindet sich die Fahrmodi-Tastatur. „Komfort“ lassen wir heute mal weg, haben gerade mal kein Weichei als Beifahrer neben uns. „Sport“ stellt Parameter wie Gasannahme, Getriebe und ESP schon mal etwas schärfer, gilt aber auch als „Show-Modus“: Die Auspuffklappen singen ihr „SchautherichhabeingeilesAuto“-Lied, es spotzt und rotzt bassig, das kurze Andriften zum Publikumbeeindrucken klappt problemlos. Da aber momentan niemand zuschaut und wir uns auf einer Rennstrecke befinden, wollen wir Performance und wählen deshalb „Corsa“. Da stellen sich alle Parameter auf Tempo und Präzision ein.

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Der Zwölfender brüllt im Rücken, dass es Gänsehaut verursacht (und man getrost vergessen kann, dass Lamborghini für den Verbrauchsmix 19,6 Liter Super angibt, für den Stadtverbrauch eindrucksvolle 31 Liter – was wir hier auf der Rennstrecke verballern, wollen wir gar nicht wissen…). Der mittig aufgehängte Innenrückspiegel ist eigentlich nur dazu da, ein paar seiner Komponenten zu sehen (Reggiani: „Mit dem, was hinter uns passiert, haben wir normalerweise keine Probleme…“), denn die Motorabdeckung verhindert eine bessere Sicht. Aber dafür gibt’s ja auch Rücksicht-Kameras.

Mit 1525 Kilo ist der Standard-SVJ nicht gerade ein Superleichtgewicht, und trotzdem geht der Lambo ab wie Schmidts Gepard. Lambo gibt 2,8 Sekunden für den optimalen Sprint auf 100 km/h und 8,2 Sekunden für 0-200 km/h an, das ist für gut eineinhalb Tonnen schweren Luxussportwagen verdammt gut und sowohl seiner Abstimmung als auch dem Allradantrieb und den extra entwickelten Pirelli-Reifen zu verdanken. Wahrscheinlich würde er die Super-Zeit auf dieser neu belegten Estoril-Piste jedoch nicht schaffen.

Tatsächlich ist die Haftgrenze des Lambo (Achslastverteilung: 43 Prozent vorne, 57 Prozent hinten) hier auf dem neuen Untergrund herabgesetzt. Trotzdem ist zu spüren, was für Kurventempi dank Hinterradlenkung und ALA 2.0 möglich sind. „ALA“ bedeutet „Aerodynamica Lamborghini Attiva“ und bezeichnet die aktive Luftführung, die Lambo schon im Huracan Performante einsetzt und jetzt weiterentwickelt hat. ALA 2.0 variiert elektronisch gesteuert die aerodynamische Last, um je nach Anforderung für Anpressdruck oder wenig Luftwiderstand zu sorgen. Stellmotoren öffnen und schließen dazu Klappen in den Frontsplittern und in der Motorabdeckung, die sich innen am Fuße des Heckflügels befinden. Das Verstellen erfolgt innerhalb von 500 Millisekunden. Dank „Aero Vectoring“ sorgen die Klappen hinten auch noch je nach Links- der Rechtskurve für mehr oder weniger Abtrieb je Seite. Der SVJ glänzt insgesamt mit 40 Prozent mehr Abtrieb, als der Vorgänger Aventador SV besaß, der allerdings mit 750 PS und 690 Newtonmeter auch etwas schwächer war.

Das Sahneaggregat im Rücken hängt sofort perfekt am Gas – wie man das Siebengang-Getriebe zum schnellen Wechseln der Gänge kriegt, muss man dagegen lernen. Erstens: Es handelt sich nicht um eine Doppelkupplung, obwohl sie durchaus verfügbar wäre. Der Grund: Laut Lambo lieben es die Fahrer dieses Supercars so pur wie möglich. Zweitens: Im Corsa-Modus gibt es keine Automatikfunktion. Der gemeine Aventador-Freund schaltet auf der Piste eben am liebsten selbst. Und drittens: Bis das Getriebe so schnell reagiert, wie man das erwartet, müssen zwei Faktoren erfüllt sein – mehr als 6000 Umdrehungen auf der Uhr und Pedal to the Carbon. Dann wandelt sich die jeweilige bislang nur rot umrandete Ganganzeige in der Mitte des digitalen Displays vor dem Fahrer in ausgefülltes Rot. Wer jetzt mit dem Paddel hochschaltet, wird mit sofortigem und hartem Schaltvorgang und ungebrochener Beschleunigung belohnt.

Die Carbon-Keramik-Bremsscheiben (vorne 400 mm, hinten 380 mm) verzögern das Carbonfaser-Monocoque samt Aluteilen (Fronthaube, Türen, vordere Kotflügel) sagenhaft, Könner stehen aus 100 km/h nach 30 Metern. Wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, sind das außer einem für die meisten Fans prohibitivem Kaufpreis von 415.448 Euro, der (konstruktiv bedingt?) zu niedrig angebrachte obere Gurtanlenkpunkt (Gurt rutscht einem 1,80-Mann ständig von der Schulter), die fehlende Wand zum Anlehnen fürs linke Knie bei rasanten Kurvenfahrten (dabei sind die Sicheltüren natürlich eine zu Lambo gehörende Show) und die nicht für jeden optimal angebrachten Schaltpaddel, die sich nicht am Lenkrad befinden. Wie bei Ferrari sind sie fest an der Lenksäule montiert – für Technikchef Reggiani eine Frage der Philosophie. Tatsache ist: Auf der Straße muss man schon mal beim Lenkrad umgreifen, auf der Rennstrecke nicht.

Lambo-Testfahrer Marco Mapelli hat das auf der Nordschleife natürlich nicht gestört: Der Testfahrer prügelte im Juli einen Aventador SVJ in 6:44,97 Minuten durch die Grüne Hölle, was einen neuen Rekord für straßenzugelassene Autos bedeutet.

Man braucht eben nur den richtigen Grip…

Technische Daten:

Lamborghini Aventador SVJ

Motor: V12
Hubraum: 6.498 cm3
Leistung: 566 kW (770 PS) bei 8.500 U/min
Max. Drehmoment: 720 Nm bei 6.750 U/min
Getriebe: 7-Gang-Automatik
Antrieb: Allrad
Maße (L/B/H mm) : 4.943 / 2.098 / 1.136 mm
Gewicht: 1.525 kg
Sprint 0-100 km/h: 2,8 Sekunden
Top Speed: 351 km/h
Preis: 415.448,- EUR

GRIP-Faktor
PERFORMANCE: 5 von 5 Sternen
DRIVESTYLE: 5 von 5 Sternen
PREIS PRO PS: 539,54 EUR

Autor: Roland Löwisch – Fotos: Lamborghini, Roland Löwisch