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NAP – Viel mehr als satter Sound: Dodge Challenger NAP exklusiv

NAP rüstete einen brandneuen Dodge Challenger nicht nur mit einem innovativen Klappenauspuffsystem auf, sondern legte auch Hand an das Design. Das Tuning kann sich nun hören UND sehen lassen.

Wer die NAP Sportauspuff Manufaktur kennt, kennt den unverwechselbaren NAP-Sound, der im perfekt geschweißten Edelstahldesign seinen würdigen Resonanzraum erhält.

Leistungszuwachs, besseres Ansprechverhalten und auf Wunsch ein modifizierbarer Sound sind die Markenzeichen der schaltbaren Klappenauspuffanlagen des Nordhorner Unternehmens. Dabei setzen Inhaber und Geschäftsführer Christian Lübke und sein Team ganz auf Kleinserienproduktion: unver­wechsel­bare, einzig­artige, ultimative Anlagen, gefertigt in höchster handwerklicher Präzision nach den Vorstellungen der Kunden. „Der Sound einer Auspuffanlage ist ein wesentlicher Faktor für sportives Erleben“, betont Christian Lübke, „Experten sprechen von akustischem Design.“

Dass der leidenschaftliche Petrolhead aber auch großen Wert auf das optische Design legt, beweist sein neuester Coup: NAP rüstete einen brandneuen Dodge Challenger nicht nur mit einem innovativen Klappenauspuffsystem auf, sondern legte auch Hand an das Design. Das Tuning kann sich nun hören UND sehen lassen. Da wäre zunächst der Gänsehautmoment beim Starten des bulligen V8: Dank elektronischen NAP Auspuffklappen und vier fetten Endrohren geht der Sound direkt ins Blut und hat eine sofortige Adrenalin-Ausschüttung zur Folge. Damit die Optik mit dem Ton mithalten kann, sorgten die Spezialisten für starke Auftritte zudem noch für eine ordentliche Mitgift. Dafür kreierten sie die „NAP exklusive“-Reihe, mit deren Hilfe selbst von Haus aus sehr sportliche Autos noch unverwechselbarer werden.

Beim Challenger heißt das: Carbonteile an Heck-, Front- und Seitenspoiler, NAP exclusive Tieferlegung bis 40 mm mittels Gewindefahrwerk, 22“-Felgen NAP exclusive by VOSSEN mit Conti Reifen 305/25R22. Tankdeckel und Bremsen wurden im NAP-Design samt Logo lackiert und machen auch im Detail deutlich: Dieser Challenger ist nicht von der Stange.

Im Innenraum setzt sich das optische Tuning fort. Nappaleder in NAP exclusive Design auf den Sitzen, Alcantara am Himmel und Carbon an Lenkrad, Mittelkonsole und etlichen Akzenten schaffen ein extravagantes Ambiente für Connaisseure. Wie immer sind alle Teile in gewohnt hoher NAP-Qualität gefertigt und mit Teilegenehmigung eintragbar – auch Carbon-Parts, Federn und Lenkrad.

Unter dem Motto „NAP_exclusive beyond performance exhaust“ geht Christian Lübke neue Wege. „Natürlich sind wir weiterhin Auspuffhersteller“, betont er, „darüber hinaus lassen wir aber für ausgewählte Fahrzeugen auch Anbauteile in NAP-Qualität fertigen und über die DODGE-Händler vertreiben. Wir entwickeln individuelle Lösungen für Menschen, die sportliche Autos lieben und den exklusiven Auftritt suchen.“

Es scheint, als beginne die Magie bereits zu wirken: Der Link auf der eigens eingerichteten NAP exclusive-Homepage, der den aufgemotzten Challenger in Ton und Bild zeigt, wurde bereits unzählige Male angeklickt. Wer Serienmodelle so langweilig findet wie eine Daily Soap und auf der Suche nach etwas Besonderem ist, der wird hier unter Garantie fündig …

www.nap-exclusive.com
https://youtu.be/jEih99sQA1s

Autor: Marion Kattler-Vetter – Fotos: NAP Sportauspuffmanufaktur

BULLIG, BREIT UND BÖSE: Dodge Charger SRT Hellcat und Scat Pack Widebody

Dass eine familientaugliche Limousine weder brav noch bieder daherkommen muss, beweist der neue Dodge SRT Hellcat mal wieder höchst eindrucksvoll.

Der schon von Haus aus alles andere als bescheiden auftretende High-Performance-Sedan hat fürs Modelljahr 2020 endlich ein Widebody-Kit angeflanscht bekommen. Mit mehr Fleisch auf den Rippen und aufgeblasenen Backen mausert sich die Katze zum Höllenhund, ganz in bewährter Familientradition des Coupé-Challenger Widegody, den es ja schon länger mit mehr Futter um die Kotflügel gibt. Das Breit-ist-Beautiful-Paket enthält integrierte Kotflügelverbreiterungen, die mit 3,5 Zoll mehr für eine deutlich aggressivere Optik sorgen und Platz für die fetten 11 x 20-Zoll-Räder und Pirelli-305/35ZR20-Puschen schaffen. Das angepasste Fahrwerk kommt mit härteren Federn, größeren Stabilisatoren, adaptiven Bilstein-Dämpfern und 15,4-Zoll-Bremsen von Brembo. Zum Bodykit gehören auch eine neue Front mit winzigem Schlitz unter dem Hauptgitter und ein Hecklippenspoiler auf dem Bürzel.

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Laut Dodge wird der SRT durch die Modifikationen nochmals um gut zwei Sekunden schneller als der Serien-Hellcat. Befeuert wird der Breitbau-SRT vom bewährten 6,2-Liter-Kompressor-V8. 717 PS und 881 Nm Drehmoment drücken per Achtgangautomatik auf die Kurbelwelle, was ihn die magische Viertelmeile in 10,9 s sprinten lässt, 0 auf 100 klappt in 3,6 s und Ende im Gelände ist bei knapp 330 km/h. Klammert man den Challenger Demon mal aus, gab es noch nie einen stärkeren Motor im Hause Dodge. Und noch viel wichtiger: Er ist damit unfassbar schnell. Der Scat Pack mit 392-cui(6,4 Liter)-Hemi-V8 und 485 PS braucht einen Wimpernschlag länger für die Distanz, bietet aber die meisten Muskeln fürs Geld.

Damit die Fahrt mit der Katze nicht tatsächlich in der Hölle endet, liefert Dodge wie beim „normalen“ Charger zwei Schlüssel mit. Wer sich langsam rantasten will, greift fraglos zum schwarzen. Dann setzt der SRT Hellcat bis maximal 4.000 Umdrehungen „nur“ 500 PS frei. Zudem packen die elektronischen Helfer stärker zu, und die Schaltpaddle hinter dem Lenkrad werden abgeschaltet. Bei Dodge heißt das, dass der Wagen im „Street“-Modus unterwegs ist. Die beiden höheren Stufen „Sport“ und „Track“ sind nur mit dem roten Schlüssel aktivierbar. Gerade die letzte Stufe sollte wirklich nur auf Rennstrecken angewählt werden. Da die Unterstützung vom ESP wegfällt, dürfte es Ungeübten schwerfallen, das PS-Monster im Zaum zu halten.

An Superlativen mangelt es dem einzigen Viertürer-Muscle unter der Sonne also nicht. Familienväter, die heiß auf den Performance Charger sind, müssen sich noch ein wenig gedulden. Bestellungen sind ab Herbst möglich, mit den ersten Auslieferungen soll es im Frühjahr 2020 in den USA losgehen. Preise stehen noch nicht fest.

Autor: Marion Kattler-Vetter – Fotos: Dodge, FCA