GRIP GEARHEADS: Jasmin Krause und ihr 2017er Chevrolet Camaro

Mit fettem V8 und bulliger Karosserie ist der Chevrolet Camaro ein klassisches Pony mit ziemlich viel Sportsgeist und grundsolidem Charakter. Ein Traum, der auch im Alltag rockt und nicht nur für Schönwettertrips taugt. Das vollgepackte Anniversary-Modell von Jasmin hat alles, was frau braucht, um glücklich zu sein

Das Mädel ist 28, hat einiges hinter sich und wurde stets von ihrem ganz großen Traum begleitet: mal eine richtig fette Amikarre zu besitzen. Um es kurz zu machen: alles überstanden, Traumwagen gekauft, Leben im Lot. Wenn die junge Frau heute mit ihrem 456-PS-Camaro durch Hamburgs Straßen bollert, reißt es die Köpfe rum, die Kinnladen klappen runter und die Mutmaßungen stehen den Passanten ins Gesicht geschrieben. „So ne junge Deern in so ‘ner Machokarre? Die fährt wohl Papas Geld spazieren …“ oder „Da hat der Lover ja mal ordentlich was springen lassen …“. Richtig? Nicht richtig. Die letzten zehn Jahre der fröhlichen Frau am Steuer bieten zwar ausreichend Stoff für ein ganzes Drehbuch, aber trotzdem möchte keiner mit ihr tauschen. Jasmin will das alles nicht an die große Glocke hängen, daher im Zeitraffer: Unfall, endlose Reha, externes Abitur, Fernstudium, Dauerschleife bei den Ärzten. Bis man herausfand, dass die Ursache für die nicht enden wollenden Komplikationen ganz woanders lag, war viel Wasser die Elbe hinuntergeflossen. Jasmin kämpfte, verlor nie ihren Optimismus und schwor sich: Wenn ich hier heil rauskomme, fahre ich mein Traumauto.













































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Und das war nicht ihr CLA AMG vor der Haustür, sondern ein Camaro in Vollfettstufe und mit 50th-Anniversary-Volle-Hütte-Komplettausstattung. 6,2 Liter, 456 PS, 618 Nm. Cooler Sound, keine Kompromisse. „Es musste einfach ein Reinsauger sein“, schmunzelt Jasmin, „und das volle Programm. Wenn schon, denn schon.“ Ermutigt durch Eltern und Freunde, die alle der Ansicht waren, das Auto habe sie sich nach ihrer Odyssee echt verdient, begann Jasmin, gezielt zu suchen. Es sollte auf jeden Fall die Anniversary-Version sein, die Hamburgerin wollte auf kein einziges Feature verzichten, was Sicherheit, Komfort und Bedienbarkeit anging. Nach fünf Monaten Suche fand sie ihren Traum schließlich in Berlin, der Vorbesitzer stellte sich als braver Finanzbeamter heraus, dem der böse Muscle wohl doch etwas zu heftig war. Einen Monat alt, gerade mal 290 Kilometer auf der Uhr: Auf der Heimreise nach Hamburg fuhr Jasmin ihren Camaro erst mal richtig ein. Nach der ersten Fahrt wusste sie: alles richtig gemacht. „Der Achtzylinder ist der Hammer“, sagt sie und ist bis heute begeistert, „die Kraft von frei saugenden 6,2 Litern Hubraum muss man einfach mal erlebt haben. Und die Akustik macht süchtig: Aus dem Drehzahlkeller auf über 6.000 Umdrehungen, das ist schon ein Urzeitmonster. Ich genieße den Camaro in vollen Zügen, wer fragt da schon nach dem Verbrauch?“

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Jasmin jedenfalls nicht. Ihre Brötchen verdient sie als freischaffende Künstlerin: Sie entwirft Handtaschen. Sehr spezielle Handtaschen für Damen, die eigentlich schon alles haben. Jede Tasche ist ein Unikat aus abgedrehten Materialien in ungewöhnlichen Formen – mehr Schmuckstück als notwendiges Utensil. Die Ladys der Hamburger Gesellschaft sind verrückt nach ihren Kreationen, mittlerweile hat Jasmin ein exklusives Atelier und sechs Sattler, die ihre Ideen umsetzen …

Bei aller Liebe zu ihrem vier Jahre alten Camaro: Hin und wieder schaut sie doch ein wenig wehmütig den Klassikern hinterher, die auf Hamburgs Straßen häufig anzutreffen sind. „So ein Ami aus den Fünfzigern, Sechzigern ist schon wunderschön“, meint sie und wird ihrem zeitgenössischen Muscle kurzzeitig untreu, „gigantische Autos, gigantischer Sound. Aber trotz allem würde ich nie tauschen. Allein mit einer manuellen Schaltung im Stadtverkehr klarzukommen, würde meine Kräfte übersteigen. Da ist mir die Automatik schon lieber, ich fahre schließlich jeden Tag und fühle mich mit all den Features meiner 50th Edition besser aufgehoben.“ Kann man verstehen. Jasmins Camaro der siebten Generation ist mit seinem aufgehübschten Innenraum und zeitgemäßen Infotainment schon mehr was für komfortverwöhnte Gearheads. Er fährt sich messerscharf und kinderleicht, ist extrem kraftvoll beim Antritt, gefühlvoll in der Lenkung und geschmeidig im Scheitelpunkt. Er hat Servo, Automatik, ABS, Blinkerrückstellung und vieles mehr und fährt wie eine Sänfte …

Ein wahrer Muscle, der seine bissigen Vorgänger zwar nicht vergessen macht, aber ohne Zweifel mithalten kann. Für Jasmin jedenfalls das Optimum, das richtige Auto zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Rundum-volle-Performance-Paket. Träume von einem anderen Muscle? Vielleicht einen, in den die illustre Taschenkollektion ohne Knautschen reinpasst? „Nö“, meint Jasmin lakonisch, „ich bin zufrieden mit meinem Camaro, bin dankbar, dass ich ihn habe und glücklich, wenn ich damit herumfahren kann.“  Kann es eine schönere Liebeserklärung an ein Auto geben …?

Fahrzeugdaten Chevrolet Camaro 50th Anniversary

Baujahr: 12/2017
Motor: 6,2 l V8
Leistung: 333 kW / 453 PS
Drehmoment: 617 Nm
Antrieb: Heckantrieb
Getriebe: 8-Gang-Automatik
L/B/H: 4.784 / 1.880 / 1.340
Gewicht: 1.659 kg
Beschleunigung: 0-100km/h in 4,4 sec
Höchstgeschwindigkeit: 290 km/h max
Grundpreis 2017: 53.500 EUR

Text: Marion Kattler-Vetter, Fotos: Sven Krieger

GRIP GEARHEADS: Fabian Werner und sein Mercedes-Benz C63 AMG Coupé

Das waren die Musthaves: Mercedes, jede Menge Hubraum, Coupé und Rot! Und voila, hier ist sie: die knallrote Rakete von Fabian Werner

Die Leidenschaft für Mercedes und AMG hat er, seit er denken kann. „Ich stand schon immer auf großen Hubraum. Der ist meiner Meinung durch nichts zu ersetzen“, erklärt Fabian Werner, „Mercedes konnte mir meine Vorstellungen schließlich erfüllen mit den 500er, 63er und 65er Modellen. Die Soundkulisse eines solchen Hubraummonsters und das Feeling beim Cruisen ist für mich einfach unersetzbar.“ Abgesehen davon ist der gelernte Anlagenmechaniker für Sanitär- und Heizungstechnik begeistert vom „One man, one engine“-Konzept bei Mercedes, bei dem jeder AMG Motor von einem Mitarbeiter zusammengebaut wird und dieser dann eine handsignierte Motorenplakette erhält.







































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Und so war es ganz klar, dass sich Fabian mit 24 Jahren den Traum vom ersten AMG erfüllte. Und der blieb – wie auch schon seine vorherigen Autos – nicht lange im Originalzustand.

Innerhalb der ersten Wochen kamen schon eine neue Motorhaube von Black Series Sondermodell und andere Felgen. Über die Jahre wurden dann immer mehr Änderungen am Wagen vorgenommen: tiefer durch Federn und durch Gewinde, verschiedene Felgen, diverse Carbon-Teile. Es wurde einfach immer wieder etwas am Auto verändert. Die meisten Umbauarbeiten hat er über die Wintermonate in Eigenregie getätigt oder mit Hilfe eines Freundes, der eine eigene Kfz-Firma betreibt und spezielle Umbauten fertigt.

Und der verbaute ihm dann schließlich auch sein finales Setup mit einem Airride von Air Lift Performance und speziell angefertigten 2-teiler Forged Felgen von BC Forged. Auch bei der Innenausstattung hat er einiges selbst nachgerüstet und aufgewertet. Besonders happy ist Fabian über das Carbon-Lenkrad und das Apple Car Play Modul, welches das veraltete Command etwas neuer aussehen lässt. Demnächst will er sich die Sitze vornehmen und ebenfalls etwas aufwerten. Warum es unbedingt ein roter Wagen sein musste? Fabian fand, dass es einfach perfekt zu den Konturen passt und – ganz praktisch gedacht – weil ein rotes Auto einfach immer sauber aussieht, auch wenn es das mal nicht ist.

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„Mir ist der Wagen mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass ich mich schon jetzt dazu entschieden habe, ihn niemals wieder zu verkaufen. Zumal es diese Art von Auto sowieso nie wieder geben wird“, so der 29-Jährige, „Für mich ist es immer wieder ein schönes Gefühl, damit durch die Gegend zu cruisen und in den Genuss des Sound-Orchesters der Auspuffanlage zu kommen, die vom Hause AMG diesen tollen und lauten Klang besitzt. Lustig und wahrscheinlich naheliegend ist, dass ich mit diesem Auto auch immer super Blitzerfotos einhole, aber mit meinem Zweitwagen, der ebenfalls gut motorisiert ist, noch nie geblitzt wurde…“

Fahrzeugdaten Mercedes-Benz C63 AMG Coupé

Motor: 6,2 l V8 (M156)
Leistung: 528 PS, 643 NM
Antrieb: Heckantrieb
L/B/H: 4.590 / 1.770 / 1.406
Gewicht: 1.730 kg
Beschleunigung: 0-100km/h in 4,0 sec, 100-200km/h in 8,0 sec
Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h max

Text: Daniela Grunwald, Fotos: Fabian Werner

GRIP GEARHEADS: Bastian Knolle und sein BMW M6 F13

Mit dem BMW M6 erfüllte sich Bastian Knolle einen Traum. Beim Tuning achtete er darauf, dass alles edel und dezent bleibt – kein Spoiler, feinste Details und alles perfekt aufeinander abgestimmt

Es ist einfach das ideale Auto für ihn. Bastian Knolle liebt Roadtrips, macht gern Touren mit dem Sportwagenclub „Fast-Club“, das heißt Fahrten über 2000 km und mehr in sechs Tagen. Und dafür hat er jetzt das perfekte Auto gefunden: den BMW M6. „Der ist edel, bietet viel Platz und ist der perfekte Grand Tourer mit auch genügend Leistung. Ich brauche nun mal Kofferraum und Snackbox!“, erklärt Bastian Knolle. Gerade war er mit ihm 10 Tage in Norwegen unterwegs.

Der studierte Informatiker hatte 2011 erst einen BMW M3, welcher leicht modifiziert für Straße und Track abgestimmt wurde und das übliche KW Fahrwerk und Abgasanlagen-Tuning bekommen hatte. Nichts Extremes, eher dezent, bis auf den Sound des Achtzylinders.

Sein Traum war allerdings der damalige M6 – lang, schön und breit. Diesen Wunsch erfüllte sich Bastian schließlich als er den M6 Competition mit 600 PS bestellte



























































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Vom Werk aus wurde das Interieur mit allen Carbon-Details, Lenkrad, Schaltknauf, Leisten und sämtlichen M Performance Parts ausgestattet. Außen bestechen neben dem Dach der Diffusor und der Heckspoiler aus Carbon, wie auch die M Performance Abgasanlage, eine Akrapvovic Titan Abgasanlage mit X-Pipe und Downpipes ab Werk. Für damalige Verhältnisse war das absolut genial, da sie schließlich somit auch gleich den Hersteller-TÜV hatte. Als Außenfarbe wählte Bastian das elegante „Singapur Grey“. Umso auffälliger dagegen ist die Innenausstattung mit „Sahkir Orange“. Bastian hinterließ bei seinem M6 nichts dem Zufall. Bereits am zweiten Tag mit dem M6 wurden schon KW Gewindefedern verbaut, um erst mal das DDC (Dynamic Damping Control) zu erhalten. Und die 20 Zöller und die dezente Tieferlegung sahen schon mal nicht schlecht aus.

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Doch Bastian begann, sich immer mehr für Tuningshows zu interessieren. 2019 bestellte er bei ExtremeCustoms Germany in Gerolzhofen 3-teilige Vossenfelgen in 21 Zoll. Diese wurden an die Bremsanlage (Keramik), die Reifen (265/305) und das Fahrzeug angepasst. Es ging somit von den serienmäßigen 20 Zoll auf 21 Zoll hoch, die mit 10 kg noch recht leicht sind. Eine Maßschneiderung von Vossen. Einpresstiefe, Tiefbett sowie Innen- und Außenbett wurden an das Fahrzeug angepasst. Das Fitment wurde perfekt für eine extreme Tieferlegung ausgerichtet, die Fahreigenschaften sollten schließlich bleiben.

Nach der Felgenwahl wurde das Auto bei RWrap Design in Uetze mit „Avery Denisson Dark Grey in Satin Metallic“ überzogen, eine dezente Farbwahl für das an sich elegante Fahrzeug. Details wurden in Schwarz herausgearbeitet und die Carbonteile zum Schutz noch mit XPEL überzogen. „Die Farbe passt perfekt zur Innenausstattung in ‚Sakhir Orange‘ sowie zu den Felgen, die ja Eyecatcher sind“, so Bastian.

Ebenfalls bei ExtremeCustoms wurde ein Airforce Suspension Performance Luftfahrwerk mit einer AirLift 3P Steuerung verbaut. Dadurch sind Felgen, Farbe und das Fahrwerk in perfekter Harmonie.

„Ich finde den Wagen so schön edel. Das Tuning ist so dezent, kein Spoiler, total zeitlos!“, schwärmt Bastian. In diesem Jahr plant er, den Wagen bei der „Essen MotorShow“ zu zeigen. Und da kann er sich wahrlich sehen lassen…

Fahrzeugdaten BMW M6 F13

Modell: 2017
Motor: 4,3 l V8 Biturbo
Leistung: 640 PS, 750 NM
Getriebe: Automatik
Antrieb: Heckantrieb
L/B/H: 4.898 / 1.899 / 1.368
Gewicht: 1.930 kg
Beschleunigung: 0-100km/h in 3,7 sec, 100-200km/h in 7,0 sec
Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h max

Text: Daniela Grunwald, Fotos: @lukas_ah & Bastian Knolle, Fotowerk44

GRIP GEARHEADS: Nico Sfilio und seine Alfa Romeo Giulia Quadrofoglio

Nico Sfilio aus Stuttgart wollte ein Auto mit viel Leistung, das sich von der Masse abhebt und fand sein Glück mit einer feurigen Italienerin – der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio MY 21

Es war schon immer sein Traum, einen Wagen zu fahren, der mehr als 500 PS hat. Nico Sfilio suchte einen neuen Fünftürer, aber mit richtig viel Power, und als stolzer Italiener stand für ihn fest, dass sein nächstes Auto unbedingt auch wieder ein italienisches sein muss. So fand er das für ihn perfekte Model: eine heißblütige Italienerin, die Giulia Quadrifoglio MY21 von Alfa Romeo.

Bereits 2016 hatte sich der Inhaber eines Fliesenfachbetriebes in sie verliebt. „Damals war sie die schnellste Serienlimousine auf dem Nürburgring, 7:32 Minuten Rundenzeit auf der Nordschleife!“, erzählt Nico, „Dieses Jahr verkaufte ich dann meinen alten Wagen und mir wurde die Giulia frisch vom Werk geliefert. Sie ist aus meiner Sicht auch das aktuell schönste Auto auf dem Markt.“ Und das Fahren mit der feurigen Italienerin ist das reinste Vergnügen. Kein Wunder: Die Giulia Quadrifoglio hat auch den leistungsstärksten Motor, der jemals von Alfa Romeo für ein Straßenfahrzeug konstruiert wurde. Ein extrem leichter und komplett aus Aluminium gefertigter V6 Bi-Turbo-Benzinmotor mit 510 PS. Das 8-Gang-Automatikgetriebe kann mit Aluminium-Schaltwippen am Lenkrad bedient werden. Ein Gangwechsel ist damit in nur 150 Millisekunden möglich.





























































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Und mittlerweile hat Nico seine Giulia auch noch etwas getunt: tiefer gelegt und komplett foliert. Es kamen neue JR 20 Zoll Felgen dazu, 4-Punkt-Gurte, ein lackierter Heck-Diffusor und ein tricolore Carbon-Einsatz, ein Überrollkäfig, Carbon-Schalensitze und ein Harman Kardon Sound Theatre mit 14 Lautsprechern dazu. Damit macht das sportliche Fahren noch mehr Spaß.

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Passend zum feurigen Auftritt ist auch die Außenfarbe. Nico ließ den Alfa Romeo in „Anodized red“ folieren: „Die Lackfarbe, die ich eigentlich haben wollte (das Rot der Giulia GTAm) gab es noch nicht zu bestellen. Außerdem hätte ich dann eine Steinschlagschutzfolie anbringen lassen müssen. Daher habe ich mich entschieden, das Auto komplett folieren zu lassen und den Rotton ausgewählt, der mir am meisten zugesagt hat.“

Für den gebürtigen Italiener ist die Giulia Quadrifoglio das perfekte Auto: „Im Gegensatz zu vielen deutschen Autos ist sie Leidenschaft pur. Das Design ist besonders und auf den deutschen Straßen ist sie nicht jeden Tag zu sehen“. Seine bislang schönste Fahrt mit ihr war – wie es nicht passender sein könnte – eine Tour durch Italien bis runter nach Sizilien, in der roten Abendsonne…  

Fahrzeugdaten Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio MY 21

Motor: 2.9 V6 Biturbo
Leistung: 510 PS bei 600 NM
Beschleunigung: 0-100km/h in 3,9 sec, 100-200km/h in 8,1 sec
Höchstgeschwindigkeit: 307 km/h max

Text: Daniela Grunwald, Fotos: Artur Ellers – Guicy Pics